| Ausstellung: In verschwiegener Landschaft | |
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Datum:
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17.05.2010, Montag - 31.10.2010, Sonntag (wiederkehrend) nächster Termin: 03.09.2010, Freitag Details: jede Woche, jeweils am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag |
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Uhrzeit:
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10:00 Uhr - 18:00 Uhr |
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Beschreibung:
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Als ehemaliger Schüler von Bernhard Heisig gehört dieser „Malerpoet“ der zweiten Generation der sogenannten Leipziger Schule an. Seit seinem Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig ist er einer besonders eindringlichen und unverkennbaren Bildsprache fähig, die einen handwerklichen Virtuosen ebenso zu erkennen gibt wie einen geistreichen Fabulierer. Sie weckt Erinnerungen an die künstlerische Manier eines altmeisterlichen Feinmalers und besticht durch die Vielfalt bizarrer Assoziationen eines phantastischen Realisten. Die Ausstellung umfasst etwa einhundert Gemälde und Zeichnungen aus drei Jahrzehnten. Neben etlichen signifikanten Belegstücken früherer Jahre besteht sie mehrheitlich aus Arbeiten des zu Ende gehenden Dezenniums. Einer breiteren Öffentlichkeit bislang noch unbekannt, widerspiegelt dieser Komplex die beeindruckende Beständigkeit und fortwährende Ergebnisfülle der Schaffenskraft Zanders und steht dabei auch für die Tatsache, dass das bereits immense Lebenswerk des Künstlers nach wie vor im Wachsen ist. An zahlreichen Vorbildern und Erscheinungen vergangener Kunstepochen orientiert, inspiriert vom reichen Schatz der antiken Mythen, der Weltliteratur oder der Kunst des Theaters hat Zander mit überströmender Phantasie sowie voller Lust am Detail und an Effekten des Manierismus einen geradezu opulenten Bildkosmos geschaffen. Ihn bevölkert eine ganze Schar höchst sonderbarer Geschöpfe von verführerischer Eleganz bis hin zu bedrohlicher Abscheulichkeit. Mit drastischem Hintersinn, aber auch sublimer Poesie führt sie der Künstler in immer neuen Beziehungsgefügen zusammen, löst damit fortwährend krasse Gegensätze aus und stellt dem schönen Schein eine grausame Wahrheit gegenüber. Obwohl diese eigenwilligen Szenerien eine gewisse Zeit- und Raumlosigkeit durchweht, Märchenhaftes und Unwirkliches ist ebenfalls im Spiel, sind Zanders seltsame Bildergeschichten von steter und brennender Aktualität. Sie decken ein ganzes Spektrum verschiedenster Realitätserfahrungen auf und beleuchten, was sich zu allen Zeiten an individuellen und existentiellen Konflikten herausgebildet hat. |
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Ort:
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Meiningen, Schloss Elisabethenburg, Meininger Museen |
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Veranstalter:
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Meininger Mussen |
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Preise:
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Weitere Informationen: |
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